Kurzfristig die Kasse aufbessern

Mittwoch, 22. Juni 2011, 17:37 Uhr | Autor:

Als Schüler, Student oder auch als Hausfrau kann man meist keinen Job annehmen, bei dem man dauerhaft und regelmäßig arbeiten gehen muss. Zu viele andere Verpflichtungen machen regelmäßige Schichten unmöglich und so wünscht man sich oft, man könnte mal schnell nur einen Tag arbeiten, um die Kasse wieder etwas aufzufüllen. Genau das kann man auch, denn alle großen Läden und Kaufhäuser haben ab und zu Inventur und suchen dafür ein- bis zweimal im Jahr für einen Tag Aushilfen.

Alles einmal durchzählen

Zwar haben modernen Kassensysteme auch computergesteuerte Bestandssysteme, doch der wirkliche Warenbestand stimmt nicht immer mit dem den der Computer anzeigt überein. Daher ist es für jedes Geschäft wichtig, die Ware ab und zu mal von Hand durchzuzählen. Wie man sich leicht vorstellen kann ist das in großen Häusern eine echte Mammutaufgabe und mit der Stammbelegschaft kaum zu schaffen. Die meisten Läden schließen extra dafür einen Tag, meist zur Mitte und zum Ende des Jahres, manchmal aber auch an einem anderen beliebigen Tag. Viele Inventurtermine fallen auf den Herbst, da dann das Geschäftsjahr endet. Häufig werden Inventuren auch bei laufendem Geschäftsbetrieb durchgeführt, was die Ergebnisse zwar verfälschen kann, aber dafür nicht mit Umsatzausfällen verbunden ist.

Wie bewirbt man sich?

Um herauszufinden wann Inventuren anstehen, hilft nur Augen offen halten. Denn die meisten Unternehmer greifen auf Zettelaushänge an den Ladentüren zurück um Inventuren anzukündigen und Aushilfskräfte zu suchen. Dann meldet man sich einfach im Laden und schon kann es losgehen. Am Tag der Inventur läuft man mit Zettel und Stift bewaffnet durch die Abteilungen und zählt von Hand, wie in der guten alten Zeit. Meist macht man das in Zweier-Teams, der eine zählt und der andere schreibt auf, was gezählt wurde. So entstehen lange Listen, die nachher in den Computer eingegebene werden und mit dem Computerbestand abgeglichen werden. Auch hierfür werden gern Aushilfen genommen. Wer also noch einen Tag Zeit hat, kann auch hier noch ein paar Stunden Geld verdienen. Der Lohn ist natürlich mittelmäßig, schließlich handelt es sich hier um unqualifizierte Arbeit, doch wegen des einmaligen Geringverdienstes muss man keine Steuern oder sonstige Abgaben entrichten und arbeitet so brutto für netto. Die Schichten sind lang, gezählt wird bis alles gezählt ist und so kann man nach einer Inventur, die beispielsweise 12 Stunden dauert gut und gerne einen Hunderter in sein leere Sparschwein stecken.

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Datum: Mittwoch, 22. Juni 2011, 17:37 Uhr
Themengebiet: Nebenjobs, Tipps,Tricks und Infos

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